Heißklebepistole

Die Heißklebepistole ist dazu gedacht, Schmelzklebstoff zu verarbeiten. Die Klebstoffstangen sind sternförmig und werden von hinten in das Gerät eingeführt. Im Inneren der Heißklebepistole befindet sich eine elektrische Heizung. Diese verflüssigt den Klebstoff. Wenn man den Abzug betätigt, kann der Klebstoff aus der Pistole hinaus befördert werden. Dabei wird der Klebstoff durch eine Düse gepresst. Es gibt auch kleinere Pistolen, die keines Abzugs bedürfen. Bei ihnen wird der Kleber mit dem Daumen nachgepresst. Das Kleben mit der Pistole ist vor allem dann angebracht, wenn man kleine Klebenähte machen möchte. Auch für das punktuelle Kleben oder für kurze Klebebahnen ist sie geeignet. Innerhalb von 90 Sekunden ist die Klebeverbindung in der Regel zustande gebracht. Außerdem kann man sagen, dass Heißkleber auch die Materialien miteinander verbindet, die in der Regel nicht so gut geklebt werden können. Dies ist in der Regel bei porösen Materialien der Fall.

Da die Pistole recht günstig gekauft werden kann, ist sie bei Hobbyhandwerkern ganz besonders beliebt. Man sollte jedoch im Umgang mit flüssigem Kleber sehr vorsichtig sein. So kann es sehr schnell zu Verbrennungen kommen. Wer sich selbst schützen möchte, sollte darum unbedingt die Finger von der Düse fernhalten. Verbrennungen mit heißem Kleber sind sehr schmerzhaft und sollten unbedingt vermieden werden. Wichtig ist darum außerdem, dass man Kinder von der Heißklebepistole fernhält oder sie zumindest nicht mit der Klebepistole allein lässt. Da die Heißklebepistole mit Strom betrieben wird, schmilzt der Kleber besonders schnell, sodass man nicht so lang auf den Einsatz und das Arbeiten mit dem Kleber warten muss.